Gästebuch
1. Ansgar Gast aus Niederotterbach
Die vorübergehenden Grenzschließungen sind für die Pflege der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Freundschaftspflege zwar hinderlich, doch werden sie diese nicht dauerhaft beschädigen oder gar aufkündigen. Wenn sich einzelne Personen derzeit falsch verhalten, dass hat das sicher auch damit zu tun, dass sie sich in einer Stresssituation befinden. Viele können wegen des Lockdown seit 7 Wochen nicht auf die Arbeit und suchen "Sündenböcke". Aber für das Coronavirus ist weder der Elsässer noch der Pfälzer verantwortlich! Die große Mehrheit steht weiterhin zur grenzüberstreitenden Freundschaft!
2. Ralf und Barbara Schöppenthau aus 76776 Neuburg am Rhein
Wir zeigen sehr gerne Solidarität und unterstützen die deutsch-französischen Freundschaft in diesen nicht fassbaren Zeiten. Es ist für uns nicht verständlich warum die Grenze zu Frankreich geschlossen wurden und z.B. zu Belgien und Holland nicht. Systemrelevante Elsässer dürfen in Deutschland arbeiten aber nicht einkaufen. Dies ist nicht verständlich und beschädigt das mühevoll und langjährige aufgebaute Vertrauen im Grenzgebiet erheblich. Die Diffamierung unserer elsässischen Bürger in Deutschland ist eine Schade und unbegreiflich. Leider sind manche Menschen noch weit entfernt von einem friedlichen und menschlichen Europa. Wir hoffen auf bessere Zeiten sowie auf wohl überlegte Maßnahmen die nicht über das Ziel hinausschießen und viel beschädigen. Vielleicht können wir bald wieder unsere Verwandte im elsässischen Scheibenhardt besuchen und Feste feiern. Bleiben Sie gesund, beiderseits der Grenzen.
3. Helmut Pautler aus D-77836 Rheinmünster
Sehr gerne unterzeichne ich den Aufruf „Grenzen schließen sich, aber nicht unsere Herzen“. Dieses Bekenntnis ist mir ein Herzensanliegen. Gerade in der jetzigen Zeit. Als Südpfälzer mit Wurzeln im Elsass - und seit über zwanzig Jahren im Amt als badischer Bürgermeister in einer Gemeinde mit Fährverbindung zwischen „Hiwe und Driwe“ steht für mich die freundschaftlich-nachbarschaftliche Verbindung zu beiden Ufern des Rheins und der Lauter an oberster Stelle. Es ist in Zukunft wichtiger denn je, dass wir unsere gemeinsamen Anliegen gegenüber überwiegend staatlich geprägten Vorgaben behaupten und laut vortragen. Wir - Pfalz, Elsass und Baden - sind doch viel mehr als ein reiner Wirtschaftsraum mit hauptsächlich gewerblich geprägten Neigungen an der Nahtstelle unterschiedlicher nationaler Interessen. Unsere Verflechtungen gehen doch weit darüber hinaus. Im Kern waren, sind und bleiben wir eine Schicksalsgemeinschaft, deren gemeinsame Kultur und deren Wohl ausschließlich mit dem geschwisterlich verbundenen Nachbarn denkbar ist. Helmut Pautler, Bürgermeister Gemeinde Rheinmünster, Lindenbrunnenstraße 1, D-77836 Rheinmünster
4. Bernhard u. Eva-Maria + Hans u. Gabi Ludwig +Schulz aus 66969 Lemberg
Der RHEINPFALZ-Artikel vom 18.04.2020 hat uns sehr berührt, ja geschockt. Was ist los zwischen Deutschland und Frankreich? Das gemeinsame Leben „hiwwe unn driwwe“ fühlt sich doch gut an. Die Pfalz und Elsass-Lothringen erscheinen uns als eine Region. Die Wochenendausgabe der RHEINPFALZ zeigt uns immer wieder diese Gemeinsamkeiten auf. Deutsche und Franzosen schließen Freundschaften und nutzen das jeweilige Gegenüber. Kindergärten und Schulen arbeiten eng zusammen, um sich immer besser kennenzulernen. Hier zeigt sich Europa in seiner positivsten Ausprägung. Wir genießen schon seit Jahrzehnten beim Wandern das Elsass, seine gute Küche und den Wein. Im Sommer fühlen wir uns auch am Stockweiher wohl. Wir freuten uns immer wieder, wie uns die Menschen freundlich oft zu unserem Erstaunen in unserer Muttersprache begegnet sind. Wir kommen bestens mit ihnen und der französischen Mentalität und Lebensart zurecht. Es wäre schade, wenn aufgrund der derzeitigen Grenzschließung Animositäten Platz greifen und geschürt durch Einzelne ein harmonisches Miteinander aufs Spiel gesetzt würde. Hier wird von Einzelnen das Virus als Spaltpilz für andere Interessen genutzt! Wir schämen uns für diese aufkommende feindselige Stimmung und unterstützen den Appell der beiden Bürgermeister zur deutsch-französischen Freundschaft nachdrücklich.
5. Leopold Meyer aus Eußerthal
Ja auch ich möchte mich an diesem Aufruf beteiligen, mir ist sehr daran gelegen da ich viele langjährige freundschaftliche Beziehungen im Elsass pflege.Mich macht es sehr betroffen wie sich manche Mitmenschen aufgrund dieser Corona-Pandemie leider negativ verhalten. Ich appelliere an die Vernunft.
6. Edith und Tasso Kreuss aus 67659 Kaiserslautern
Der Rheinpfalzartikel vom 18.4.20 macht uns sehr betroffen.Eir genießen schon seit Jahrzehnten die franz.Gastfreundschaft.Beim Einkauf in Lothringen waren wir immer wieder von der Hilfsbereitschaft der Elsass-Lothringer berührt.Schon manche Rezepte wurden ausgetauscht.Es wäre schade,wenn das Hiwwe wie Driwwe durch Einzelne, die ein harmonisches Miteinander aufs Spiel setzen,kaputt gemacht würde.Wir danken ausdrücklich den beiden Bürgermeistern für ihr Engagement. Edith und Tasso Kreuss Uschi und Theo Altmeyer
7. Alfred und Elke Klimt aus Bad Bergzabern
Seit vielen Jahren sind wir mit unseren französischen Freunden aus dem Burgund herzlich verbunden. Bei ihnen und auch ihren Eltern waren wir immer willkommen. Es ist uns unerträglich zu erfahren, dass es nun zu Ausgrenzungen und Diffamierungen unserer französischen Freunde und Nachbarn kommt. So unterstützen wir von ganzem Herzen Ihre Solidaritätsbekundung.
8. Rolf Birnstein aus Petersbächel
Es schmerzt mir in der Seele, wie die französich-deutsche Freundschaft derzeit belastet wird. Corona schafft leider wieder Grenzen, die aber nur in temporär abgesperrten Straßen bestehen dürfen. In den Köpfen müssen wir grenzenlos und verbunden bleiben. \r\n\r\nDies ist mein fester Wunsch
9. Patrick Heintz aus F-67470 Mothern
Den Beitrag in der Rheinpfalz habe ich gelesen und freue mich riesig darüber, dass endlich dieses Thema einer breiten Masse zugänglich und transparent gemacht wird. Ihre Initiative unterstütze ich sehr! Besten Dank dafür! Ich selbst bin Deutscher und lebe seit knapp 3 Jahren im Elsass. Dachte man bis vor wenigen Monaten, dass die Freundschaft zwischen Franzosen und Deutschen gewachsen und unerschütterlich sei, hat die erste echte Krise seit dem 2. Weltkrieg sofort für eine neue „Eiszeit“ im Verhältnis zw. Deutschen und Franzosen gesorgt. Mit welchem Grund Elsässer zwar benötigt werden um die deutsche Wirtschaft am Laufen zu halten, ansonsten aber binnen 4 Wochen in Deutschland wie Aussätzige behandelt werden, erschließt sich mir nicht. Warum wir teilweise bis zu 2 Stunden in Scheibenhardt am Grenzübergang aufgehalten werden um unseren Beruf ausüben zu können bezeichne ich mittlerweile als reine Schikane. Diese Kontrollen richten mehr Schaden an als sie nutzen. Nochmals Danke für Ihren Einsatz und die damit verbundene Hoffnung, dass das zarte Pflänzchen der europäischen Solidarität und Freundschaft vielleicht doch am Leben erhalten werden kann.
10. Marianne Becker aus Landau
Mir hat es die Sprache verschlagen und die Schamröte ins Gesicht getrieben bei soviel überwunden geglaubtem Blockwart-Denken ewig Gestriger! Mal abgesehen von dem Geschenk der deutsch-französichen Freundschaft im Allgemeinen, profitierten und profitieren vor allem die pfälzischen Gemeinden und ihre Bewohner*innen an der Grenze vom regen Austausch auf den verschiedensten Gebieten. Und diese Verbindung möchte ich nie mehr missen. Daher stehe ich voll und ganz hinter dem Solidaritätsaufruf und kann nur hoffen, dass die aller-, allermeisten Pfälzer*innen das auch tun! vielen Dank für Ihre Intitiative!
11. Sigrid Bischof aus Rülzheim
Liebe Menschen in Frankreich, wir sind in den vielen Jahren so gut zusammengewachsen, genießen es ohne Grenzkontrollen von links nach rechts und umgekehrt zu spazieren und zu reisen, uns gegenseitig mal mit bon jour, ca va , mal mit hallo, guten Tag oder grüß Gott zu begrüßen und auch gemeinsam miteinander zu leben, zu arbeiten, zu feiern. Wir meistern Corona gemeinsam, benutzen unseren Kopf und lassen uns nicht aufhetzen! Sigrid Bischof
12. Christine Hirschinger aus Eußerthal
Ich schliese mich Ihrem Aufruf an, gerade jetzt in dieser Pandemie ist es doch wichtig Freunde zu haben und zusammenhalt zu bewaren, da darf eine solch bedeutende und langjährige deutsch-französische Freundschaft nicht gefährdet werden.
13. Gernot Neuer aus Annweiler am Trifels
Super Aktion der beiden Bürgermeister. Vollste Unterstützung. Bestürzend wie diese saudummen Menschen mit Jahrzehnten der Freundschaft hirn- und gedankenlos umgehen. Statt zu denunzieren sollten sie sich lieber an das alte Sprichwort mit dem Kehren vor der eigenen Haustür halten.
14. Gernot Neuer aus Annweiler am Trifels
Super Aktion der beiden Bürgermeister. Vollste Unterstützung. Bestürzend wie diese saudummen Menschen mit Jahrzehnten der Freundschaft hirn- und gedankenlos umgehen. Statt zu denunzieren sollten sie sich lieber an das alte Sprichwort mit dem Kehren vor der eigenen Haustür halten.
15. Klaus Hoffner aus Croettwiller
Ich unterstütze den Solidaritätsaufruf aus vollem Herzen. Die Deutsch-französische Freundschaft darf nicht von Politikern wegen diesem Virus kaputt gemacht werden, zumal es lt RKI keine Krisengebiete mehr gibt.
16. Michael Hemmer aus Jockgrim
Es tut mir sehr leid, dass der Umgang mit diesem schrecklichen Virus anscheinend einen Keil treibt in unsere Deutsch-Französische Freundschaft. Das darf nicht sein und sicherlich ist es auch so nicht. Ich bin schon im Rentenalter und habe die positive Entwicklung mitgemacht, die seit der Nachkriegszeit bis jetzt unsere Völker immer mehr zusammenbringt. Ich liebe Frankreich und besonders die Regionen Elsass und Lothringen und vor Allem den Kontakt zu den Menschen dort. Diese positive Entwicklung unserer Verbrüderung ist ganz sicher nicht umkehrbar. Ich erlebe hier in dieser Krise eine ganz große Angst und Verunsicherung im täglichen Leben. Menschen, die mir lieb sind, ziehen sich total und ungewohnt ungewohnt zurück und wirken dadurch unnahbar und fremd und manchmal auch agressiv. Sicherlich trägt auch die Berichterstattung über die vielen Coronainfektionen im Oberelsass dazu bei, dass die Menschen ungewohnt fremd und manchmal auch abstoßend wirken. Ich hoffe, dass auch hier die Zeit diese Wunden heilt. Ihnen und Ihren Bürgern wünsche ich alles Gute und bleiben Sie gesund.
17. Roselieb Prehn- Irle aus Barbelroth
Ich unterstütze Ihren Solidaritätsaufruf. Die deutsch- französische Freundschaft ist besonders für die Grenzregionen, aber auch für den europäischen Gedanken ein hohes Gut, das wir nicht aus nationalistischem Egoismus aufs Spiel setzen dürfen.
18. Annette Kliewer aus Altenstadt
Liebe Birkenhördter, lieber Matthias, in der Zeitung habe ich von eurer Initiative gelesen und ich möchte mich als Deutsche, die seit 43 Jahren in Frankreich lebt, herzlich dafür bedanken. Wer hätte gedacht, dass es einmal problematisch sein könnte, um unser Dorf spazieren zu gehen? Dass man Angst hat, dass man sich plötzlich auf deutschem Boden befindet und damit eine Straftat begangen hat! Meine Eltern, die 85 Jahre sind und in Deutschland wohnen, darf ich nicht besuchen, sie auch nicht unterstützen, das wäre kein "triftiger Grund für den Grenzübertritt" wurde mir von der Bundespolizei gesagt. Und arbeiten darf ich zur Zeit auch nur von zu Hause aus! Als wenn wir von Frankreich einen schlimmeren Virus bringen würden, wenn man uns auf den Schweighofener Äckern antrifft! Dass dann aber auch noch irgendwelche Deutschen meinen, sich als Blockwart aufspielen zu müssen, um Grenzgänger zu denunzieren, ist eine Rückkehr in eine Vergangenheit, die wir schon lange überholt glaubten. Ich hoffe, wir treffen uns bald wieder zum gemeinsamen Singen (auch wenn ich zur Zeit nicht so recht daran glaube, denn gerade beim Singen stößt man ja so viel Luft aus, dass das nicht nur grenzüberschreitend gefährlich werden kann)! Liebe Grüße Annette Kliewer
19. Stefan Kempf aus 76857 Gossersweiler-Stein
Ich habe sehr viele gute Kollegen im Elsass und das schon über Jahrzente und freue mich heute schon sie bald wieder besuchen zu dürfen, es ist unverständlich wie Menschen sich in Krisenzeiten verhalten, eigentlich sollten wir zusammenrücken aber nein wir schlagen Pflöcke ein? Vielen Dank für Ihre Initiative zur Deutsch-Französischen Freundschaft.
20. Gernot Neuer aus Annweiler am Trifels
Super Aktion der beiden Bürgermeister. Vollste Unterstützung. Bestürzend wie diese saudummen Menschen mit Jahrzehnten der Freundschaft hirn- und gedankenlos umgehen. Statt zu denunzieren sollten sie sich lieber an das alte Sprichwort mit dem Kehren vor der eigenen Haustür halten.
21. Paul Schneider aus F-Croettwiller
Hallo, auch meine Frau ist von der Grenz"schließung" ebenso betroffen, arbeitet sie in Rastatt im KH. Einem Kollegen wurde in Wintersdorf sogar schon sein Auto zerkratzt. Ich darf zur Zeit noch nicht arbeiten, aber jeden Tag bis zu 1 1/2h in den unnötigen Stau zu stehen, macht niemandem Spaß! Offizielle Risikogebiete gibt es ja mittlerweile laut RKI nicht mehr, wozu dann noch diese Grenzschließungen? Wir leben und wohnen seit 20 Jahren im Elsass, und genießen dieses Europa. Kann man da nicht eine offizielle öffentliche Petition eröffnen? Viele Grüße Renate und Paul Schneider
22. Lothar Bauer aus Landau
Hallo Herr Ackermann, Hallo Herr Richert. Ich stehe ebenfalls 100%ig hinter dieser Aktion. Die über viele Jahre gewachsene Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen ist ein großes Geschenk und von hohem Wert. Wir lassen uns das nicht von einigen Denunzianten oder Andersdenkenden kaputt machen. Ich bin gern im Elsass weil ich die Menschen, die Landschaft und die elsässische Lebensart sehr mag. Herzlich Willkommen zurück in der Südpfalz liebe Elsässer.
23. August Becker aus Bad Bergzabern
Ich unterstütze diesen Solidaritätsaufruf voll und ganz.
24. Christiane + Jörg Hartmann aus Germersheim
Wir unterstützen das Manifest der deutsch-französischen Freundschaft in Corona-Zeiten uneingeschränkt!Darüber hinaus ist es aus medizinischer Sicht geradezu absurd, dass sich die Ausbreitung eines Virus durch geschlossene Landesgrenzen verhindern lässt. Erschreckend und unsäglich jedoch ist das beleidigende und menschenverachtende Verhalten einiger wohl deutscher Mitbürger Christiane und Jörg Hartmann Germersheim
25. Regina Alders aus 76829 Landau
Wir schätzen unsere französischen Nachbarn sehr,solche Handlungen sind für uns unverständlich und sehr verwerflich. Was geht nur in Köpfen dieser Leute vor? Wir müssen alle zusammenhalten und solidarisch sein, wir dürfen keine Grenzen mehr aufbauen, vor allem nicht in unseren Köpfen. Wir schämen uns für unsere Pfälzer Landleute und entschuldignen uns bei unseres französichen Freunde!
26. Paul Schneider aus F-Croettwiller
Hallo, auch meine Frau ist von der Grenz"schließung" ebenso betroffen, arbeitet sie in Rastatt im KH. Einem Kollegen wurde in Wintersdorf sogar schon sein Auto zerkratzt. Ich darf zur Zeit noch nicht arbeiten, aber jeden Tag bis zu 1 1/2h in den unnötigen Stau zu stehen, macht niemandem Spaß! Offizielle Risikogebiete gibt es ja mittlerweile laut RKI nicht mehr, wozu dann noch diese Grenzschließungen? Wir leben und wohnen seit 20 Jahren im Elsass, und genießen dieses Europa. Kann man da nicht eine offizielle öffentliche Petition eröffnen? Viele Grüße Renate und Paul Schneider
27. Heidi Schmitt aus Klingenmünster
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