Die katholische Kirchengemeinde St. Gallus

Entstanden im Jahre 1750 ging die Pfarrei St. Gallus
aus einer Neuordnung der bereits bestehenden Pfarreien in unserer Region hervor.

Zur Pfarrei Birkenhördt gehören noch die Orte Lauterschwan, Blankenborn, Böllenborn und Reisdorf als Filialen.

Im Jahre 2001 durfte die Pfarrei ihr 250-jähriges Jubiläum feiern.

St. Gallus - Kirche

Erbaut um 1860 in Neugotischem Stil passt sie sich in ihrer Sandsteinarchitektur perfekt unserer Landschaft an.

Sie ist das höchste Gebäude der Gemeinde und wurde geschickt auf eine kleine Anhöhe platziert. Eine hohe Sandsteintreppe führt zu ihrem Haupteingang, über dem sich der Kirchturm erhebt. Ganz gleich von welcher Seite man nach Birkenhördt kommt, die Kirche fällt sofort ins Auge.

Die außergewöhnliche Größe der Kirche resultiert aus der Tatsache, dass ihre Konzeption noch auf weitere Kirchenbesucher aus den Filialgemeinden Blankenborn, Böllenborn, Lauterschwan und Reisdorf, ausgelegt war.

Im Volksmund erhielt die Kirche deswegen die Bezeichnung “WASGAU-DOM”.
Reich verziert ist das Innere des Gotteshauses, das den Mittelpunkt der katholischen Pfarrgemeinde Birkenhördt darstellt.
Mitte der 90‘er Jahre wurde der Hochaltar restauriert und wieder aufgebaut. Ein reicher Figurenschmuck ziert die Kirche, deren Orgel bereits ein Alter von über 100 Jahren erreicht hat.
Ein seltener Anblick ist das bemalte Deckengewölbe, das die Himmelsleiter darstellt, begleitet von den 12 Aposteln an den Seiten der Decke.
Dieses Mosaik ziert die Giebelseite des Pfarrheims auf das die Pfarrgemeinde stolz sein darf, denn sie hat das Gebäude völlig renoviert und somit vom Verfall bewahrt.
Kleine Veranstaltungen können darin durchgeführt werden, außerdem finden mehrere Gruppierungen darin eine Heimstatt.
Kirchenchor, Frauengruppe, Meßdiener, Jugendgruppe und auch die Senioren treffen sich regelmäßig im Pfarrheim.
Die Statue der
“Anna selbdritt” stellt die Mutter Mariens zusammen mit der Madonna auf der rechten Seite und dem Jesukind auf der linken Seite dar.
Eine etwas andere Perspektive !
Die Kirchentür einmal von innen.

Beim Verlassen der Kirche fällt der Blick auf den Parkplatz, links der Pfarrgarten.
Eine interessante Interpretation des Themas Krankheit, Leiden  und der Erlösung durch Gott - dieses eigenwillige Kunstwerk (links der Bildhauer) schmückt das Pfarrhaus und hat schon für Zündstoff und Diskussionen gesorgt, aber über Gott darf nicht nur, sondern muß geredet werden . . .

Die Friedenskapelle

Hoch über dem Tal erhebt sich der Sandsteinbau der Friedenskapelle. Sie ist Bruder Konrad und der Heiligen Mutter Gottes geweiht. Am Wochenende (außerhalb der Winterzeit) steht sie Besuchern offen.
Ihre Erbauung in den Jahren 1994-1997 beendete eine lange Phase der Planung, denn an eine Kapelle wurde schon vor dem zweiten Weltkrieg gedacht. Krieg und Finanzielle Nöte verschoben den Bau bis in die heutige Zeit. Umso stolzer sind nun alle, die beim Bau des Gotteshauses beteiligt waren, daß dieser schöne Ort nun allen zur Verfügung steht.
Mit einem Feuerwerk wurde das Jahr 2000 begrüßt.
Nicht nur ein Augenschmaus für den, der den Aufstieg in der Nacht gewagt hat.
Wer den Kapellenberg ersteigen will kann zwischen 3 Routen wählen, von bequem bis anstrengend findet jeder eine Aufstiegsmöglichkeit nach Geschmack. Der schnellste ( natürlich auch steilste ) Weg führt in knapp 20 min zum Ziel. Der Wanderer wird aber mit einem grandiosen Panorama belohnt. Auch ein Besuch in mondheller Nacht ist ein besonderes Erlebnis. Die Ruhe, nur unterbrochen von den Stimmen des Waldes, kann dort eindrucksvoll erlebt werden.

 

Weitere Informationen über die Friedenskapelle finden Sie unter : www.friedenskapelle.de